Eisiges Feuer

Eisiges Feuer

Dein Haar glutrot, tanzt um das lodernd Holz.
Ein knistern, Klänge weich wie Federn.
Schwarze Rosen zieren deinen Leib.
Deine Haut so sanft wie Mondenschein.
Trägst du doch Spuren eines alten Kusses.
Sag wer gab ihn dir, wer liebte dich so sehr.
Im Feuer deiner Liebe brennt sein Name.

Nackt, geboren wie wir sind.
Tanzt du leise um den See aus Sehnsucht.
Rosenblätter fallen auf dich herab.
Ein jenes Blatt es welkt, wird braun.
Sieben Rosen werden schwarz.
Ein neuer Kuss auf deinem Leib.

Die Schlacht ist jüngst geschlagen.
Weder Sieg noch bitterliches Ende.
Auf weiter Wiese taumelt im eisigen Wind.
Ein junger Sprössling zart und unberührt.
Sieben Tage willst du wachen.
Das kein Narr, kein Ross, kein wildes Tier.
dem jungen Leben schenkt ein Ende.

Ein Blumenkranz in deinem Haar.
Trägst eine Hand voll Nelken in die Welt.
Wer wird ernten was du säst?.
Im Winde weht dein seiden‘ Kleid.
Rufst seinen Namen in den Sturm.
Sieben Töne klingen in die Ferne.

In mir eine Melodie, ich folge ihr.
Durch Wald und Täler will ich gehen.
Sieben Nächte von dir träumen.
Dein Herzschlag leitet mir den Weg.
Vorbei an einem See aus Sehnsucht.

Ich suche uns solange bis ich bei dir bin.
Meine Hand, ich lege sie in deine.
Deine Rosen blühen auf.
Tränen fallen auf die schwarze Farbe.
Schenk mir nur einen Kuss.
In meiner Hand, ich halte es ganz fest.
Ich brachte es zu Dir, es ist die Nelke deine!

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