Unser König

Unser König

In tiefschwarzer Nacht.
Kämpfe ich mich zu dir.
Durch den schutzlosen Wald.
Alle Farben kalt versteckt.
Die große Welt mit Seide bedeckt.
Aus dem tiefen, unserem Tal.
Erhebt sich der König aus Stein.
An dem wir uns einst trafen.
Dein golden Haar, es wehte im Wind.
Schönheit, die deine, die alles umgab.
Wärmte mein zitterndes Herz.
Ich laufe zu dir, kämpfe die Schlacht.
Bis ich aus meinem Traum erwacht.
Wir liebten uns ins Glück.
Zogen durch das ferne Land.
Wie viele Blumen vergingen in alter Zeit?
Welche Herzen welkten die wir trafen?
Deine Stimme ruft nach mir.
Ich folge ihr wohin sie mich auch führt.
Ich schenkte dir einen Stern.
Allein dein Lachen strahlt heller.
Geleitet mich auf schmalem Wege.
Von grünen Blättern perlt der Regen.
Flutet Meere, Seen und Wälder.
Tränen fallen bis zum Grund.
Bis ein Kuss vondeinem Mund.
Die deine, unsere Welt verstummt.
Prinz und Prinzessin ward vereint.
Halt mich, lass mich nicht ziehen.
Auf dem Berge, unserem König.
Tanz ich mit dir das Leben.

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