Mein Leben als

Mein Leben als

Ist mir dieses, mein Leben zu langweilig?
Meine menschliche Hülle, mir selbst allzu vertraut?
Warum nur suche ich den einen Sinn?
Wozu bin ich hier, auf dieser Kugel?

Ich streife durch die Nacht, ziellos,
vorbei an grellen Lichtern, Farben!
Sehe Menschen, hohe Gebäude, ferne Wege.
Alles ohne Sinn, leer, nur Atome.
Dieselben aus denen ich bestehe!

Mein Alltag, nur irdische Aufgaben.
Alles menschengemacht, wie Krieg!
Warum nur kann ich nicht akzeptieren,
dass ich womöglich einzigartig bin,
als Mensch, auf dieser blauen Kugel?

Warum will ich nicht glauben,
das dieses Leben alles ist?
Verdammt es gibt so viel mehr.
Wir suchen Galaxien und ferne Welten.
Doch finden nur Vertrautes.

Wir suchen nicht mit dem Herz.
Verstand heißt nicht Verstehen!
Ich schau in die Welt und schließe die Augen.
Höre was all die Wunder mir sagen
und drehe die Musik so laut ich kann.

Ich lasse los, einfach los lassen!
Wie viele Fäden halten mich zurück?
Gefangen im eigenen Garn,
gesponnen aus Regeln und Linien.
Richtlinien!

Richte nicht, Urteile nicht, lebe!
Ich breite meine Flügel aus und fliege.
So hoch ich kann, so weit ich kann.
Bis zu den Engeln, nach Hause.

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