Meine Liebe

Meine Liebe

Es gab mal eine Zeit, da glaubte ich nicht mehr an Liebe.
Naiv wie ein Kind, stellte ich mir vor, wie ich meine Liebe verpacke.
In einem kleinen Paket und es verschicke.
In der Hoffnung, dass es irgendjemand mal öffnet und sich darüber freut.
Doch schon das scheiterte.
Es war so viel Liebe, dass mein Paket zu schwer war.
Viel zu schwer.
Also verschenkte ich immer mehr Liebe, doch niemand wollte sie.
Und so warf jeder meine Liebe wieder weg, lieblos und unachtsam.
Das tat weh, sehr weh.
Ich behielt mir ein kleines bisschen Liebe, tief in mir.
Vielleicht würde ja doch, irgendwann mal, jemand meine Liebe wollen.
Und an dem Tag, als ich auch dieses kleine bisschen Liebe, aufgegeben hatte.
Schenkte mir jemand ein Paket.
Ein Paket das so schwer war, das man es kaum tragen konnte.
Und es war kein großes Paket, ganz unscheinbar und klein.
Vorsichtig und voller Neugierde öffnete ich das Paket.
Ich wollte es nicht glauben.
Ich schaute noch einmal in das Paket, und es war noch immer da.
Ein Herz, voller Liebe, voller Zuneigung und Vertrauen und voller Wärme.
Es war nicht irgendein Herz.
In dem Paket lag ein kleiner Zettel.
In kleiner Schrift darauf ein Name.
Dein Name, Corinna.
Deiner.
Du hast mir Dein Herz geschenkt.
Mein Herz in Liebe ertränkt.
Und so wuchs und wächst noch immer,
jeden Tag und jeden Moment,
das Sprössling Liebe in mir, dass Du mir schenktest.
Und dieser Sprössling liebt Dich jeden Tag mehr.
Und mehr und mehr und Meer.

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