Nachts

Nachts

Schwarz, helles schwarz.
Dunkles Schwarz, dazwischen.
Flecken, kantiges Weiß.
Unwirkliche Formen der Wirklichkeit.
Ein Rauschen umgibt mich.
Ich lebe und bin wach.
Das ungleichmäßige Atmen.
Ein und aus, schwarz und weiß.
Des Menschen den ich liebe.
Ja jene Geräusche, ein und aus.
Treffen tief auf mein linkes Ohr.
Vermischt sich mit dem Rauschen.
Ich starre den wirren Flecken nach.
Kenne den Raum in dem ich liege.
Erkenne ihn aber nicht.
Die Formen verzerrt, die Farben.
Von weiß bis schwarz.
In meinem Kopf hallt ein Konzert.
Der Tag zieht vorbei, tonlos.
Mehr Stille dringt in mich ein.
Mein Körper windet sich.
Doch findet keinen Schlaf.
Denk doch bitte nicht mehr nach.
Winter, eine Straße, Herbst, Töne.
Blut, im Schnee, von Laub bedeckt.
Meine Augen zittern, mein Puls rast.
Ich bin hellwach, ein dunkler Traum.
Wie lange war ich fort.
Nur Sekunden, keine Ewigkeit.
Schwarzes Rauschen, weiße Formen.
Noch immer dröhnt die Luft.
Welche sich sanft in mein Ohr verwirbelt.
Die Decke starrt mich an.
Leere, nur ein schwarzes Viereck.
Durch das Fenster dringt ein Licht.
Verzerrt die mir vertrauten Dinge.
Und wirft sie an die Wand.
Ich atme ein und aus.
Absichtlich taktlos, Dur und Moll.
Ich schlafe ein und aus.
Gedanken stürzen sich hinab.
Fallen tiefer ins Dunkel.
Ergibt das alles einen Sinn?.
Ich wirre die Gedanken.
Fädel sie ein und stecke sie auf.
Suche den Sinn, sehe die Formen.
Schwarz.
Ich schlafe.
Grau.

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