Nimm mich mit

Nimm mich mit

Mein Blick schweift ab, endlich.
Drückt sich immer tiefer in meinen Kopf.
Zeichnet sich unscharf in mir ab.
Nimm es, nimm mich mit, bitte.
Schreie ich in mich hinein.
Wie tief bist du, wie weit reicht deine Kraft.
Heute bist du sandfarbend.
Schon bald bist du gänzlich fort.
Doch jetzt, jetzt kommst du wieder.
Ich lausche dir, wie eine Symphonie.
Kringeln sich deine Wellen in mein Ohr.
Auf manchen Tönen weißer Schaum.
Beruhigend deine Unruhe, du tobst.
Nimm mich mit, zeig mir die Welt.
Barfuss gebe ich mich dir hin.
Ich spüre dich, die kälte deiner Wut.
Unter mir dein Sand, klebrig fein.
Bohrt sich durch meine Haut.
Wind peitscht auf meine nackte Haut.
Nimm mich endlich mit.
Hörst du mich, ich schreie es hinaus.
Doch niemand hört es, nichtmal du.
Bist längst weit fort, wie ist es dort?
Ich werde warten, sechs Stunden.
Bis du wiederkehrst.
Deine tosenden Wellen mich packen.
Und…

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