Still und leise

Still und leise

Einem Menschen gewdimet, welcher leider viel zu früh diese Welt verlassen musste

Leere, nichts als wirre Gedanken.
Ich höre das Ticken der Uhr.
Still und leise,
schleicht der Zeiger auf die Sieben.
Meine Gedanken liegen,
still und leise,
sanft gebettet.
Auf meinem Kopfkissen,
drei einzelne Gedanken.
Still und leise,
meine Gedanken,
fallen aus meinem Kopf.
Mein Körper leer, meine Gedanken,
ganz weit weg von mir.
Still und leise,
buddel ich mich tiefer in die Leere.
Bis das weiße Nichts,
still und leise,
mich umgibt.
Die Zeit vergessen, wirkt wie angehalten.
Immer mehr Gedanken fallen aus mir,
still und leise.
Bunte Farben, Tränen.
Still und leise,
tickt das Uhrwerk immer lauter.
Noch läuft die Zeit, noch läuft die Zeit,
ganz still und leise.

Ich wache auf.
Leere.
Nur ein Traum?
Still und leise.
Das Ticken der Uhr,
es hämmert in meinem Ohr.
Still und leise,
mir wird klar,
meine Gedanken fallen aus mir.
Still und leise,
liege ich in meinem Bett.
Zähle die Sekunden, die Gedanken.
Still und leise.
Ich schlafe ein.
Verklungen auch der Ton,
still und leise,
monoton,
die Uhr nun,
still und leise,
steht.

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