Universum

Universum

Stürme wüten im endlosen Nichts.
Strahlen heller als unser Feuerball.
Kräfte, wiegen unvorstellbar schwer.
Biegen und brechen den Raum.
Wolken voller Leben und Zerstörung.
Milliardengrößer als unsere blaue Kugel.
Kreisen, ziehen ständig neue Bahnen.
Auf der unseren Straße aus Milch.
Schwarze Kreise, hungrig, anmutig.
Ziehen alles tief in ihren Bann.
Halten es fest für immer und ewig.
Vertrocknete Kugeln, aus gefrorenem Eis.
Aus Diamant, Methan und Stein.
Irren durch die Zeit, den Raum und Traum.
Vom Mensch bis zum ewigen Ende.
Buntes Leben, dunkel, kalt, so grell.
Ein heller Blitz, verdunkelt alles.
Scheint millionmeter weit durchs Schwarz.
Wie weit und schwer kann Leere sein?
Können nie, niemals das Ende sehen.
Es wird größer, weiter, immer kälter.
So alt es ist, so weit können wir sehen.
Doch werden es niemals verstehen.
Hoffentlich, ist diese Reise endlich.
Wir entdeckten eine Welt, die unsere.
Und zerstörten sie, beuteten sie aus.
Tauchten tiefer als je zuvor, ins Blaue.
Bis es Dunkel wurde, tief am Grund.
Wir verseuchten es, raubten jeden Tag.
Wir flogen auf eine kleine, graue Kugel.
Und taten es wieder und wieder.
Was wir nicht brauchten, blieb dort.
Überall, menschlichen Spuren, überall.
An Orten, an denen wir nicht mal leben.
Hat uns ein Meerestier, uns unbekannt.
Jemals schon einen Wald zerstört?
Sterne kreisen umeinander, ziehen sich an.
Bis sie in einem Farbentanz verglühen.
Tonlos bis an den Rand des schwarzen Nichts.
Wir wissen schon zu viel, nie zu wenig.
Verstehen unseren Gegenüber nicht.
Die kleinen Dinge interessieren nicht.
Hört auf, hört endlich auf.
Wir müssen, können, wollen immer alles wissen.
Doch unsere Taten jetzt und hier.
Was richten sie, was tun sie unserer Zukunft an?
Das, genau das wissen wir nicht.

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