Tsunamiflossen

Tsunamiflossen

Der Mensch ist wohl das gemeinste Tier auf dieser Erde. Das mussten auch die kleinen Fische erfahren. Immer zu entsorgten die Menschen ihren Unrat im Fluss, nicht weit entfernt ihrer Stadt. Die kleinen Fische vermochten es kaum noch, ihre wunderbare Unterwasserwelt zu sehen. Da beschloss der König des Fischschwarms zu den Menschen zu gehen und …

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Ein Bild

Ein Bild

Unser Anfang war nicht groß. Nur ein paar Zentimeter. Ein paar Farben, weißer Rand. Mehr gab es nicht, mehr wollt‘ ich nicht. Nur diese Farben, dieses Lachen. Ich wünscht es mir, so sehr. Wochen vergingen, Tage, Minuten. Mein Wunsch wurde größer. Größer und größer. Das Bild hatte einen Namen. Nur ein Wort, Dein Name. Stand …

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Der tiefe Riss

Der tiefe Riss

Woher kommt der Ton, der hell in meinem Ohr vibriert? Höre ich die einzelnen Tropfen des Regens. Wie sie zusammen auf die Blätter eines Baumes fallen? Windet sich geschmolzenes Eis durch kleine Löcher. bis sie die Höhlendecke hinab fallen? Vor meinen Füßen landen und platzen. Vibriert in meinem Ohr der Ton der Gefahr. Ist es …

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Vatnajökull

Vatnajökull

Weiß an Eis, soweit der kalte Boden reicht. Aus der Tiefe hochhinauf, bis an den Rand. Schneetief die kalten Wellen lauern. Endlos weites, blaues Eis treibt auf dem Meer. Nur das tosende plätschern der Wellen hallt im Ohr. Eisige Stille weht über das karge Land. Kein Baum in weiter Ferne, nicht ein Blatt. Nichts als …

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Rückenwind

Rückenwind

Du bist mein schönster Traum, das Wunder nachdem ich trachte, der Name den ich schon ewig suche. Und sind die Zeiten stürmisch, wie im Herbst; Laub im Herzen, treibt mich der Wind zu Dir. Mit Dir steh ich fest im Sturm, treibst mich weiter; Rückenwind, Du bist der Wind, meine treibende Kraft. Du bist das …

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Nachtwinter

Nachtwinter

Kalter Wind stört meinen Schlaf. Meine Gedanken zwingen mich zu denken. Die dunkle Nacht vertrieb den Tag. Und unter weißem Schnee bedeckt. Lebt leise weiter diese graue Welt. Ich erinner‘ mich an bunte Farben. An einen Sonnenstrahl, ein Lachen. Durch die Nacht hallt laut ein Ton. Meine Tränen frieren leise ein. Zerbrechen sanft, ich schlafe …

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September

September

Der neue Monat bricht heran, der September fängt nun an. Ein dunkler und verregneter, Monat nun zu Ende geht, der August nun vor dem Sterben steht. Die Bäume nun ihr Blätterkleid verlieren, die Menschen durch den Wald spazieren, durch tote Blätterhaufen gehen. Die grüne, monotone Welt, sie faucht, in eine farbenfrohe, bunte Zeit eintaucht. Die …

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Still und leise

Still und leise

Einem Menschen gewdimet, welcher leider viel zu früh diese Welt verlassen musste Leere, nichts als wirre Gedanken. Ich höre das Ticken der Uhr. Still und leise, schleicht der Zeiger auf die Sieben. Meine Gedanken liegen, still und leise, sanft gebettet. Auf meinem Kopfkissen, drei einzelne Gedanken. Still und leise, meine Gedanken, fallen aus meinem Kopf. …

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Windende

Windende

Heftig peitscht der Wind durch meine Seele. Mein blattloses Gerippe. Ich friere. Die Weide brennt. Ein Eimer blau verkippt. Mein Puzzle zerschlagen. Am Ende des Windes. Blutet der Himmel. Nebel über meinem Leib. Es wird dunkel; es wird hell. Mehr und mehr Puzzleteile fallen zu Boden. Zerbrechen. Meine Seele verbrennt. Am Ende des Windes. Zerrinnt …

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Mein Leben als

Mein Leben als

Ist mir dieses, mein Leben zu langweilig? Meine menschliche Hülle, mir selbst allzu vertraut? Warum nur suche ich den einen Sinn? Wozu bin ich hier, auf dieser Kugel? Ich streife durch die Nacht, ziellos, vorbei an grellen Lichtern, Farben! Sehe Menschen, hohe Gebäude, ferne Wege. Alles ohne Sinn, leer, nur Atome. Dieselben aus denen ich …

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