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Die Herbstfarben sind leise

Die Herbstfarben sind leise

Auf die nasse Erde fällt das Blätterkleid.
Mit Laub bedeckt die alte Sommerzeit.
Geigen spielen sanft im Wind.
Leise tanzt und singt das Winterkind.
Die leeren Flüsse laufen über.
Wo das Meer den Horizont berührt.
Entlieben sich Gezeiten; Jahreszeiten.
Der Strom der Zeit wird braun.
Die Welt taucht ein, wird bunt.
Mehrfarbig Weiß.
Schneebedeckt das braune Laub.
Vergangenes Leben wird begraben.
Das bunte Bild wird trüb.
Nebel legt sich auf das Eis.
Ein Schauspiel ohne Regisseur.
Das Theater kann beginnen.
Von Kälte eingeschlossen spiele ich im Schnee.
Sanft umhüllt das Blättermeer die Welt.
Weiße Blätter winterweit.
Das Bühnenbild wie jedes Jahr.
Ein völlig anderes wird es sein.
Nachdenklich traurig all die Menschen.
In dieser dunkel, bunten Zeit
Das weite Meer bedeckt mit Laub.
Seitenweise spielt der Herbst.
Mit den Buchstaben der Menschen.
Das Blättermeer es tobt, es pfeift und rauscht.
Blätterscharen huschen durch die Straßen.
Ein Sonnenstrahl lässt uns vergessen.
Wärmt lautlos unsere Gedanken.
Während unter Schnee bedeckt das Jahr vergeht.
Gedankenflut bei Ebbe.
Egal wohin wir gehen und sehen.
Ein anderes Bild, ein anderer Mensch.
Der Herbst umgibt uns gar.
Ich angel bunte Blätter aus dem Meer.
An jedem Baum häng ich sie auf.
Ich kann den Herbst nicht retten.
Diese bunte, warme Zeit.
So trüb wie auch der Rest des Jahres.
Ist der Winter der den Herbst vertreibt.
Die Bäume kahl, die Welt sie friert.
Wenn Sie Ihr Blätterkleid verliert.
Und leise Schnee sich auf die Äste legt.
Die Herbstfarben sind leise.
Wenn es schneit dann ist der Herbst gar weiß.

Meer Flut bei Ebbe

Meer Flut bei Ebbe

Du kannst es Dir jetzt auch anhören 🙂

Sanft peitscht der Wind der rauen See, auf Deine Haut
Auf einem großen Felsen, stehst Du fest im Meer
In meinem Meer aus Liebe, eine Welle voll Gefühl
Der Felsen fest verankert auf dem Grund des Meeres
Mit schweren Ketten, rostig braun; glänzen weiß
Dein weißes Tuch es weht im Wind, salzig ist die Luft
Legt sich rau und blass auf Deine weiche Haut
Der Mond am Horizont, das Meer ist schwarz
Am Meeresgrund verschwunden tauchen Tränen auf
Ein beben tief im Meer, der Felsen bricht in zwei
Meer und Meer Wellen, meine Gefühle zerschellen
Die Luft schmeckt bitter, es wird kalt
Wo ist des Felsens sicherer halt, Rost
Die Kette bricht, peitscht in das Meer
Zerschlägt das dünne Eis wie Glas
Das Meer, es türmt sich auf
Dein schwarzes Haar, dunkel, schimmert
Voller Perlen aus Salz, weht es im Sturm
Über Dir der Himmel bricht, die Wolken fallen
Bitterer Regen trocknet Deine Tränen
Ebbe und Flut, das Meer es tanzt, es bebt, es lebt
Tausend Fische springen, fallen aus dem Meer
Im Glanz der Sterne schimmert Salz auf Deiner Haut
Leise fällt ein Stern ins Meer
Meer sein, Meer fühlen, Meer Leben